stadthäuser alte wöhr, hamburg

 

stadthäuser alte wöhr
wohnen am stadtpark in hamburg
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städtebau:
das grundstück, das für ein baugruppenprojekt vorgesehen ist, stellt im bebauungsplan winterhude 11/barmbek-nord10 auf dem ehemaligen güterbahnhofgelände eine besonderheit dar. während der großteil der neubauten als verklinkerte blockbebauung vorgesehen ist, werden hier drei punkthäuser entstehen. die drei gebäude werden durch die vorgenannte blockbebauung vom lärm der vorhandenen bahntrasse abgeschottet. ihre städtebauliche besonderheit als punkthäuser lässt sie als blickfang beim betreten des neuen stadtquartiers aus nördlicher richtung erscheinen. unser architektonisches konzept sieht vor, diese städtebauliche besonderheit auch gestalterisch zu unterstützen. es wird sich daher nicht nur die bauform, sondern auch die fassadengestaltung im hinblick auf den energetischen und ökologischen anspruch des baugruppenprojekts von der umliegenden blockbebauung unterscheiden. die lage des grundstücks in unmittelbarer nähe zum stadtpark und mit einer guten anbindung an den öpnv bietet eine hohe wohnqualität. gerade für familien ist das grundstück durch die nah gelegene geplante kindertagesstätte und den angrenzenden geplanten spiel- und bolzplatz sehr attraktiv.

architektur:
der entwurf sieht vor, die drei punkthäuser als drei „verwandte“ kuben zu bauen, die eine ablesbare einheit in form und material bilden und als ein zusammenhängendes baugruppenprojekt zu erkennen sind. die zulässige bebaubare fläche über vier geschosse wird voll ausgenutzt. die im bebauungsplan explizit zugelassenen erker geben den kuben ein lebendiges erscheinungsbild. nach gestalterischen spielregeln werden in den verschiedenen geschossen erker mit großzügiger seitlicher verglasung, die als guckfenster ins quartier und die umgebenden grünanlagen dienen, angeordnet. wie schubladen schieben sie sich aus der fassade heraus. jeder erker wird zum balkon für die darüber liegende wohneinheit, so dass hier direkt zugängliche individuelle außenbereiche entstehen. das dach wird teilweise als dachterrasse für einzelne wohneinheiten bzw. als gemeinschaftsterrasse mit herrlichem ausblick in die umgebung genutzt. die grundstücksfläche bietet großzügige, für die bewohnern gemeinsam nutzbare, freibereiche. den erdgeschoss- wohnungen werden ebenerdige terrassen zugewiesen. der typus der punkthäuser bietet optimale voraussetzungen zur allseitigen belichtung und belüftung der wohnungen. das treppenhaus ist nach norden ausgerichtet. die grundrisse sehen unterschiedliche kombinationsmöglichkeiten auf nur einer ebene oder mit zusätzlicher interner erschließung auf mehreren ebenen vor. hierdurch wird eine funktionale vielfalt und individualität der wohnungstypen im bezug auf die bedürfnisse der baugruppe ermöglicht.
energetischer standard: aufgrund der kompaktheit des gebäudes wird ein sehr hoher energetischer standard für das gebäude angestrebt und eine umsetzung als kfw-effizienzhaus 40 oder 55 in abstimmung mit der baugruppe geplant. der anteil an erneuerbaren energien für den warmwasser und heizungsbedarf kann durch solarkollektoren auf dach oder fassadenintegriert erbracht werden. die benötigte restwärme wird über die im gebiet geplante kraft-wärme-kopplung oder brennstoffzellen geliefert.
nachhaltigkeit und ökologie: nachhaltige und ökologische aspekte spielen bei der auswahl der materialien eine besondere rolle. der modellcharakter der zukunftsweisenden wohnidee mit jung und alt unter einem dach setzt sich in vielen bereichen fort: gemeinschaftsflächen, gemeinsam nutzbare autos, nachbarschaftliche hilfe und eben auch nachhaltige und ressourcen sparende materialien. das gebäude ist als massivbau mit einer vorgehängten, vorfabrizierten holztafelfassade aus zertifizierten hölzern mit organischen dämmmaterialien konzipiert. regenwasser wird über regenwasser-mulden oberirdisch abgeleitet und weitestgehend versickert. das versiegeln von flächen wird außerhalb des sohlbereichs vermieden.

darstellung zweitraum
schünemann sträter